Danke…



…an alle Spender, Unterstützer, Berater und Helfer! Ohne euch hätten wir unsere Pläne so nicht umsetzen können!
Danke an das Village of Hope und die Patrizia Kinderhaus Stiftung für das Vertrauen in uns! In 6 Wochen haben wir nicht nur die Bestandsgebäude des Village of Hope umgebaut und um einen Neubau ergänzt, sondern zudem ukuqala2 fertiggestellt und um 3 Sanitärpavillons ergänzt! Danke an das gesamte ukuqala3 Team! Ihr habt durchweg Alles gegeben und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

…HERE IT IS!

Wir haben es geschafft!

…und wir sind geschafft! Leider ist die Aktualisierung der Homepage in den letzten Wochen ein wenig auf der Strecke geblieben. Ein großes ‘Entschuldigung!’ dafür!
Dies bedeutet im Umkehrschluss aber nur, dass jede verfügbare Hand auf der Baustelle benötigt wurde und alle in den verbliebenen 1 1/2 Wochen wirklich Alles gegeben haben! Danke an das gesamte ukuqala3 Team!!!

Die Hauptsache ist – wir haben es geschafft! Mit dem ein oder anderen Sonnenbrand, Sonnen- und diversen anderen Stichen. Nicht ohne kleine Meinungsverschiedenheiten – aber mit ganz viel gemeinsamen Lachen! Mit viel Schweiß, Ehrgeiz und vor allem Herzblut!

Was haben wir geschafft?

Beide Bestandsgebäude sind umgebaut und um weit mehr als nur einen Anbau ergänzt!
Ukuqala2 ist fertig verputzt, gefaceliftet und bezugsfertig! Danke Alicia und ihren Jungs!
Es fließt überall Strom und Wasser. In ukuqala2, ukuqala3 und den 3 neuen Sanitärpavillons!

Diese erscheinen mittlerweile im glänzenden Gewand aus recycelten Aluminiumplatten. In der letzten Woche wurde in allen Pavillons im Akkord gefliest, parallel gestrichen, sowie Türen und Fenster eingebaut. Nicht zu vergessen Sanitärmöbel und Armaturen. Kurz gesagt: die ToDo Liste hätte auch für mehr als eine Woche gereicht! Danke Oli, Anouk, Nico, Clemens, Christa und Leslie!

Auf allen Baustellen gab es so viel zu tun, dass es öfter fast unseren Zeitplan gesprengt hätte. Ohne mehrere Arbeiter aus Grabouw, die uns über die gesamte Zeit und verstärkt in den letzten 2 Wochen unterstützt haben, wäre es nicht möglich gewesen! Special Thanks to Flip – unser Mann für alles!

Immer mehr Arbeiten verlagerten sich in der letzten Woche in die Innenräume. Dabei war es eine Freude aber auch eine besondere Schwierigkeit, dass der neue sonnengelbe Boden im Spiel- und Wohnbereich des Kinderhauses verlegt wurde. Die Tatsache, dass wir weiterhin in diesem Raum arbeiten mussten bedeutete ab sofort “Gelber Boden ist LAVA!”

Im Flur und den neuen Kinderzimmern des Anbaus hingegen haben wir uns für Dielenboden aus lokalem Pinienholz entschieden. Für das Tragwerksteam waren es nicht enden wollende 75qm – ausreichend genug für eine Nachtschicht… Danke an Heiner, Kristina, Franzi, Andi, Moni, Dirk und Valentino! In der letzten Woche habt ihr nicht nur den Boden verlegt, sondern auch die Innen- und Außenwände verputzt und  nebenbei die Droppers-Fassade gerockt!

Während der 6 Wochen haben alle Teams tausende Schrauben und Nägel verbraucht, Malerkrepp war stets Mangelware und wo sind eigentlich schon wieder die Bits!? Wir haben mit hunderten Liter Farbe alles geweißt und umso mehr Spaß daran gehabt Akzente zu setzen, wie. z.B. in der neuen Küche, oder mit den bunten Zimmertüren der Kinderschlafräume.

Dank Chris und Britta glänzt das neue Bad der Kinder in ukuqala3 türkisenen Fliesen und ganz bestimmt werden die Kinder mit den neuen Duschköpfen von Hansgrohe besonders viel Spaß am Baden haben!
Danke an Janina, Julia, Lena und Marlene, dass ihr nicht müde geworden seit Rhinoboards anzubringen, zu verspachteln und zu streichen und all die anderen Dinge zu tun, die beim Innenausbau nicht immer gesehen werden! Außerdem wurde der Spiel- und Wohnraum um ein Spielmöbel ergänzt. Dieses schließt als Raumtrenner an den ebenfalls neuen Kamin an. Neben der so entstandenen Staufläche ist vorallem die Spielplattform und -treppe für die Kinder wichtig! Es ist toll zu sehen, wieviel Spaß die Kinder daran haben! Danke Hannes und Vero!

Ehrlicher Weise hatten wir manchmal einfach sehr viel Glück! In der vorletzten Woche haben wir uns nach einem Blick aufs Konto spontan für Isolierverglasung entschlossen. Allerdings wäre es fast an den langen Lieferzeiten gescheitert. Zum Glück haben wir einen Lieferanten gefunden, der genau wie wir gewillt war übers Wochenende zu arbeiten. Lediglich ein Glas musste noch einmal nachbestellt werden… in 6 Wochen konnten wir uns leider nicht daran gewöhnen, dass in Südafrika alles in mm vermaßt wird.

Das Fensterteam hat es dann, dank bester Vorbereitung, innerhalb kürzester Zeit geschafft, alle Fenster, Türen und Rahmen zu verleimen, mit Glas zu versehen und einzubauen! Das Haus ist somit wetter- und einbruchsicher und wurde dank Hannes S., Chris S., Sarah, Nghi und Joni, schlüsselfertig übergeben. Ein präzises Danke an dieser Stelle!

Jetzt?
…ist der Homepage-Eintrag auch erledigt und wir haben uns eine Pause verdient. Ihr könnt euch derweil Fotos der letzten 6 Wochen -hier- anschauen.

Keine Müdigkeit vortäuschen!

Am Wochenende haben alle Teams neben dem Workshop Sonderschichten eingelegt. Mittlerweile geht alles Schlag auf Schlag, und wir können fast jeden Tag einen großen Haken auf unserer Liste machen.

Übers Wochenende wurden alle Sanitärpavillons gestellt. Am Montag konnte so der Warmwassertank zusammen mit den Solarpanelen angeschlossen werden und  Tags darauf wurden auch schon die Dächer abgedichtet.
Jetzt kann sich das Sanitärteam ganz auf den Innenausbau und die Fassade konzentrieren. Dabei gilt es nicht nur die Trockenbauwände und die Installationen fertigzustellen sondern auch einige, viele und noch mehr Fließen zu legen!

Dem Innenausbauteam geht es derweil nicht besser. Es scheint, als würden die zu verspachtelnden Löcher nicht weniger werden… Immerhin ist die Zeit des Abreißens vorbei und die neuen Räume nehmen Gestalt an!
Zum Beispiel wurden die ersten Sanitärmöbel angeschlossen; nebenbei wurde der Kamin verputzt und heute bereits mit dem Einbau der neue Küche begonnen, welche wir inklusive Einbau gesponsert bekommen!
Aber das Beste: Wir haben LICHT!
…und da es abends mittlerweile immer früher dunkel wird kommt uns das sehr gelegen!

Auch beim Fensterteam geht es zur Sache. Nach vielen Tagen der Vorbereitung sind die ersten Fenster- und Türrahmen zusammengeleimt und der erste Teil der Glasbestellung ist raus. Wir hoffen, dass unsere Isolierverglasung rechtzeitig fertig wird!

Nach dem Wochenende musste das Tragwerksteam die restlichen Wände zum Gück nicht alleine fertigstellen…da es mit mehr Leuten letztendlich doch schneller geht haben wir Arbeiter aus Grabouw angestellt und zudem am Dienstag tatkräftige Unterstützung von Studenten der University of CapeTown bekommen.
So wurde der letzte Strohballen des Neubaus heute gesetzt und wir können morgen mit dem Verputzen beginnen…

…apropos verputzen: Ukuqala2 ist so gut wie fertig verputzt und sieht jetzt schon so schön aus!

- alle kleinen und großen Haken –  

 

Strohballenworkshop mit Andy Horn

Dank diesem Wochenende sind wir jetzt nahezu Experten im Stellen von Strohballenwänden. Das ukuqala Team und viele andere Interessierte haben an dem von Andy Horn geleiteten Workshop teilgenommen, der praktischerweise auf unserer Baustelle stattgefunden hat. Nach einer theoretischen Einführung in die generelle Thematik ‘Bauen mit Lehm’ durften alle ran an die Strohballen!
Am Samstag wurden so alle Strohballen für die Wände vorbereitet. Eine Stohballenwand kann man auch als großes Puzzel bezeichnen. Teilweise sind diese Puzzelteile Sonderanfertigungen. Um einen Strohballen zu teilen benutzt man am besten eine der spezialangefertigten überdimensionierten Nadeln und Garn der stabileren Sorte!

Sobald man das Puzzel einmal gestellt hat, wird es wieder auseinnandergenommen. Die einzelnen Ballen werden in ein Lehm-, Wasser-, Sandgemisch getunkt und anschließend kurz zum Trocknen beiseite gelegt. Die Strohballen erhallten so ihre erste Schicht Putz. Das erhöhte Gewicht trägt zur Stabilität und Dichte der Wand bei. Außerdem ist das Auftragen der finalen Putzschicht dadurch um einiges leichter!

Dank der vielen Tips und dem Wissen das wir aus dem Workshop mitnehmen konnten sind wir positiv, dass wir die restlichen Wände in den verbleibenden 2 Wochen auch alleine fertigstellen können!

- mehr Bilder zum Workshop und den vergangenen Wochen -