Sonnige Grüße!

Nachdem wir uns still und heimlich von Stuttgart in alle Richtungen auf den Weg nach Grabouw gemacht haben sind wir seit diesem Montag alle vollzählig auf der Baustelle versammelt.
Wir sind hoch motiviert, gut eingecremt, mit Sonnenhüten und Elektrolyten gewappnet um bei 35°C in 6 Wochen die Bestandsgebäude des Village of Hope umzubauen und um einen Anbau zu ergänzen. Parallel dazu werden wir außerdem das ukuqala2 Gebäude verputzen, sowie 3 kleine Sanitärpavillons mit je unterschiedlichen Nutzungen errichten.

Während der Ausführungsplanung in Stuttgart hatten wir nicht die genauesten Plangrundlagen zu Verfügung und mangels Geld und Zeit konnten wir nicht eben nach Grabouw reisen um ein Aufmaß zu machen. Umso mehr sind alle gespannt ob das gedachte auch passt oder erst passend gemacht werden muss!
Denn wir haben uns wieder einiges vorgenommen!

Auf dem Farmgelände des Village of Hope planen wir quasi einen Rundumschlag.
Zuerst haben wir das Wohnhaus der Volunteers (1) in Beschlag genommen, einige Wände abgerissen und bereits die ersten wieder aufgebaut.
Später wird hier zum einen der neue Büro- und Rezeptionsbereich entstehen, zum anderen die neue Wohnung von Tim & Maz. Bisher wohnen sie in einem separaten Haus (6) auf dem Gelände des Village of Hope, dieses wird nach den Umbaumaßnahmen auch als Volunteershaus genutzt.

Sobald „Haus1“ fertig ist können hier die Kinder vorübergehend einziehen und wir die Childrensunit (2) umbauen und erweitern.

Holz und Stroh wurden bereits in rauen Mengen geliefert und warten auf ihren Einsatz. Dieser wird entweder beim Innenausbau-, dem Tragwerks-, dem Fenster-, dem Faceliftingteam von ukuqala2 oder den Sanitärpavillons sein.

In der ersten Woche müssen sich eigentlich erst einmal alle auf der Baustelle zurechtfinden und sich einarbeiten. Allerdings ist unser Zeitplan so straff, das vorallem das Tragwerksteam bereits in der ersten Woche die Arbeitszeiten teilweise um einige Stunden ausdehen musste. Dafür stehen jetzt auch – just in time – die Stützen des Neubaus (3) in den Startlöchern und in diesem Moment warten wir auf den Beton für die Bodenplatte.

 – mehr Bilder der ersten Woche –